Beschreibungen typischer Krankheiten

Verletzte Waldohreule, © Helmar Anders, Greifvogelhilfe Sachsen
Verletzte Waldohreule, © Helmar Anders, Greifvogelhilfe Sachsen

Die auf dieser Seite aufgelisteten Verweise zu Beschreibungen von Krankheiten, die wir bei Wildvögeln oft erlebt haben, ersetzen in keinem Fall einen Tierarztbesuch! Sie sind vielmehr als erste kleine Checkliste zur Selbstdiagnose zu verstehen. Diese erste Diagnose muss unbedingt durch einen fachkundigen Tierarzt abgeklärt werden. Neben den unten aufgeführten Krankheiten kommen noch etliche weitere in Betracht, deren Symptome unter Umständen denen häufig auftretender Krankheiten ähneln, sodass man sie als Laie kaum sicher erkennen kann.

Voraussetzung für eine gezielte und erfolgreiche Behandlung ist die eindeutige Diagnose der Krankheitserreger. Diese können zum Beispiel durch die Untersuchung einer Kotprobe, einer Blutprobe beziehungsweise eines Kropf- oder Kloakenabstrichs sicher diagnostiziert werden. Auch Röntgenaufnahmen dienen bei Vögeln häufig zur Diagnosestellung.

Verletzter Fuß eines Waldkauzes, © Greifvogelhilfe.de
Verletzter Fuß eines Waldkauzes, © Greifvogelhilfe.de

Bitte beachten Sie stets: Medikamente können nicht beliebig miteinander kombiniert werden. Bei einem unvorsichtigen Medikamentengebrauch kann es zu Unverträglichkeiten oder Wechselwirkungen mit gravierenden Folgen bis hin zu Todesfällen kommen!

Bei identischen Krankheitserregern können nicht alle Vogelarten mit denselben Medikamenten behandelt werden. Zum Beispiel wirkt der Wirkstoff Ivermectin unter anderem bei einigen Finkenarten tödlich, während die meisten anderen Vogelarten problemlos damit behandelt werden können. Unter anderem aus diesem Grunde ist es unabdingbar, einen vogelkundigen Tierarzt zu Rate zu ziehen.

In den angegliederten Kapiteln finden Sie ausführliche Beschreibungen verschiedener Erkrankungen. Um zum entsprechenden Kapitel zu gelangen, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Eintrag in der Liste: