Wunderwerk Vogelflug

Beitrag von Gaby Schulemann-Maier, Team Wildvogelhilfe

Jugendlicher Prachtfregattvogel (Fregata magnificens), © Gaby Schulemann-Maier
Jugendlicher Prachtfregattvogel (Fregata magnificens), © Gaby Schulemann-Maier

Der Vogelflug gehört zu den großen Wundern der Natur. Seit jeher hat diese besondere Fortbewegungsweise der Vögel uns Menschen beeindruckt und sogar zu technischen Entwicklungen inspiriert. Wie es scheint, erheben sich die gefiederten Wesen mühelosin die Lüfte und fliegen so versiert, dass sie ganz offensichtlich voll in ihrem Element sind. Schaut man jedoch einmal genauer hin, stellt man rasch fest, dass sich die Vögel beim Fliegen nicht immer gleich bewegen – es gibt unterschiedliche Arten des Fliegens.

Die bekannteste und von den allermeisten Vögeln angewandte Art der Fortbewegung ist der sogenannte Ruderflug, bei dem die Tiere permanent mit den Flügeln schlagen. Er ist allerdings relativ anstrengend, weshalb viele Vogelarten bei günstigen Wind- und Luftströmungssituationen auf andere, energiesparendere Flugarten wie den Gleitflug oder den Segelflug umstellen, sofern es ihre Anatomie und die Umgebungsverhältnisse zulassen. Einen besonderen Stellenwert unter den Flugarten nimmt der Schwirrflug ein, den ausschließlich Kolibris in voller Perfektion beherrschen. Sehr interessant ist außerdem der Unterwasserflug, der eine ähnliche Sonderstellung unter der fliegenden Fortbewegung einnimmt. Diese und weitere Flugarten werden in den angegliederten Kapiteln erläutert. Klicken Sie bitte auf die einzelnen Listeneinträge, um zu den jeweiligen Texten zu gelangen.