In Deutschland kommen sehr viele verschiedene Arten von Wasservögeln vor, von denen einige besonders häufig in Not geraten und in menschliche Obhut gelangen. Dies sind unter anderem:

  • Graugans
  • Kanadagans
  • Nilgans
  • Höckerschwan
  • Stockente

Auch weitere Arten, darunter Reiherenten, Krickenten oder Tafelenten, können in Not geraten. Für sie gilt hinsichtlich der Fütterung Ähnliches wie für die oben genannten Arten.

Als Futter eignet sich zum Beispiel eine flache Wasserschale mit Entenkorn, Weizenkörnern und speziellen Pellets. Bei der Herstellung von Pellets werden in der Produktion zusätzliche Nährstoffe wie Pflanzenöl oder Soja eingesetzt, um den Proteingehalt zu erhöhen. Auch Vitamine, Mineralien oder Fischmehl werden in guten Produkten beigemischt. Sehr wichtig ist für Wasservögel außerdem die zusätzliche Gabe von Grit; die kleinen Steinchen dienen als Verdauungshilfe. Grit ist im Zoofachhandel erhältlich. Teichlinsen oder Wasserlinsen (kleine Wasserpflanzen) sind sehr willkommen, da viele Enten und Gänse diese aus der Natur bereits kennen.

Achtung: Hühnerfutter ist für Wasservögel nicht geeignet!

Es gibt eine Reihe von Wasservögeln, die nicht vegetarisch ernährt werden, diese führen wir unter den Fischfressern auf.