Als Körnerfresser werden im Volksmund jene Vogelarten bezeichnet, die sich als erwachsene Individuen hauptsächlich von Sämereien und Körnern ernähren. Häufige heimische Vertreter der Körnerfresser sind in Deutschland unter anderem:

  • Buchfink
  • Erlenzeisig
  • Gimpel
  • Goldammer
  • Haussperling (Spatz)
  • Feldsperling
  • Kernbeißer
  • Kleiber
Männlicher Haussperling mit Körnerfutter in einem Napf, © Nina Decker
Männlicher Haussperling mit Körnerfutter in einem Napf, © Nina Decker

Den genannten Vogelarten bietet man ein handelsübliches Körnerfuttergemisch an, wie es für Ziervögel im Zoofachhandel erhältlich ist. Je nach Größe der Vogelart, sollte das Futter aus kleineren bis größeren Körnern bestehen. Für Vögel, die etwa sperlingsgroß sind, eignet sich ein Waldvogelgemisch oder auch Kanarienfutter. Etwas stattlichere Arten wie Kleiber, Kernbeißer oder Gimpel fressen eher größere Körner, ihnen kann man beispielsweise eine Mischung für Großsittiche anbieten.

Zusätzlich mögen viele Körnerfresser ihrem Namen zum Trotz frische Wildkräuter, Salat, Früchte (beispielsweise Äpfel, Beeren) und gehackte Nüsse. Welches Grünfutter aus der Natur Sie Wildvögeln anbieten können, erfahren Sie auf dieser Seite über die Ernährung von Ziervögeln. Das dort in Bezug auf Wildkräuter und Grünfutter Gesagte gilt auch für Wildvögel.